Plastikfreie Körperpflege

Viele Kosmetika die wir in der Drogerie kaufen können sind nicht plastikfrei. Und nicht nur die Produkte selbst, auch die Verpackungen bestehen fast immer aus Plastik. Doch mittlerweile gibt es diverse plastikfreie Alternativen und noch besser: viele Dinge kannst du ganz einfach Zuhause selbst machen. Wir haben unsere liebsten Tipps und Tricks für die plastikfreie Körperpflege gesammelt. 

Kaffeepeeling ist toll für die Haut und plastikfrei!

Plastikfreie Peelings

Besonders Körper- und Gesichtspeelings enthalten häufig künstliche Schleifpartikel. Das sind kleine Plastikkörner, die die Haut schön weich schleifen sollen. In der Naturkosmetik werden diese meistens durch Sand ersetzt – diese Produkte sind meistens plastikfrei. 

Doch noch besser für deine Haut ist ein belebendes Kaffeepeeling. Dafür nimmst du einfach ein bisschen Kaffeesatz und verreibst ihn mit etwas Wasser auf deiner Haut. Für einen noch besseren Effekt, kannst du den Kaffeesatz auch noch mit einem Schuss Olivenöl oder Kokosöl vermengen, dadurch wird deine Haut gleichzeitig geschliffen und mit wertvollen Nährstoffen versorgt. Das im Kaffee vorhandene Koffein ist übrigens ein echter Energiebooster für die Haut. Die Durchblutung wird angeregt und die Haut wirkt strahlend und frisch. Ein bisschen Dreck macht so ein Kaffeepeeling natürlich immer, das ist ganz normal. Aber wenn du ein weiches Pflegetuch nimmst, kannst du die einzelnen Kaffeekörner im Anschluss ganz leicht auswaschen.

Übrigens solltest du deinen Kaffeesatz vor dem Weiterverwenden unbedingt trocknen, da er sonst zur Schimmelbildung neigt. Einfach kurz auf einem Backblech verteilen und an einem warmen Ort durchtrocknen lassen. So hast du länger etwas davon und erlebst keine haarige Überraschung, wenn du das nächste Mal dein Marmeladeglas mit dem Peeling öffnest. 

Plastikfreies DIY

Plastikfreie Rasur

Bei der Nassrasur wird immer wieder empfohlen Rasierschaum zu nutzen, oder einen Rasierer mit Gelkissen. Doch sowohl Rasierschaum als auch die klassischen Damen- und Herrenrasierer sind echte Umweltsünder. Besser ist es nach nachhaltigen Alternativen zu schauen. Rasierhobel zum Beispiel. Hier handelt es sich um Rasierer die meistens aus Metall gefertigt werden und wo du oben ganz einfach handelsübliche Rasierklingen einsetzt. Du musst also nicht mehr für viel Geld die Rasiererköpfe neu kaufen, sondern kannst für kleines Geld nur die Klingen ersetzen. Plastikfrei und schonend für den Geldbeutel!

Um die Rasur möglichst schonend für die Haut zu gestalten, solltest du aber trotzdem eine Art „Gleitmittel“ nutzen. Am besten eignet sich hier einfaches Olivenöl. Das sorgt dafür, dass die Klinge sanft gleitet und ihr euch nicht schneidet. Außerdem pflegt es die Haut! Im Anschluss einfach mit Seife abwaschen und mit einem weichen Seif– oder Gästetuch abtrocknen. 

Mehl statt Trockenshampoo

Es muss morgens mal wieder schnell gehen, aber leider sind deine Haare am Ansatz leicht fettig? Kein Problem, Trockenshampoo raus, aufgesprüht, ausgebürstet und los gehts! Klingt gut? Ist es aber nicht. Denn in Trockenshampoo befinden sich Treibgase, um das entspannte Sprühen zu ermöglichen, jede Menge Duftstoffe, Filmbildner und Konservierungsstoffe. Das ist weder für dich, noch für die Umwelt gut. Und von der Verpackung wollen wir gar nicht erst anfangen. 

Besser ist es da sich eine kleine SOS Alternative selbst zu machen. Und das geht ganz einfach, nämlich mit Mehl. Das Mehl nimmt das Öl in den Haaren auf und mattiert sie. Dadurch sehen sie weniger fettig aus und du hast nochmal ein paar Stunden Zeit, bis die nächste Dusche ansteht. Wenn du möchtest, kannst du noch einen Tropfen ätherische Öle mit dem Mehl vermengen, um einen frischen Geruch zu erzeugen. 

So einfach kann nachhaltige und plastikfreie Körperpflege aussehen. Die Natur und dein Körper wird es dir danken. 

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