Gästetücher aus Bambusviskose

Nachhaltige Bambusviskose

Warum nutzen wir eigentlich Bambusviskose?
Unsere moderne Welt ist voll mit Plastik. Im Meer schwimmen millionenfach Gegenstände. Die brauchen so lange, um biologisch abgebaut zu werden, dass man davon sprechen kann, dass dies nie passiert. Wir werden es auf jeden Fall nicht erleben. Und doch ist es so, dass im Haushalt noch immer Mikrofasertücher und Topfreiniger aus Polyurethan, also einem Plastikgewebe, die meist vertretenen Produkte sind.

Wir haben uns die Frage gestellt: Was gibt es eigentlich für Alternativen? Und sind auf die Bambusviskose gestoßen. Viskose ist ein Material, dass auf natürlichen Fasern basiert. Hölzer wie Buche werden am häufigsten für die Herstellung von Viskose genutzt. Doch wird eine Buche geschlagen, wächst sie nicht nach. Und wenn wir eines gelernt haben in den letzten Jahrzehnten, dann ist es die Tatsache, dass wir Bäume brauchen im Kampf gegen den Klimawandel.

Aber es gibt Alternativen zur Buche: Bambusviskose. Bambus wächst bis zu einem Meter am Tag und da es sich um ein Gras und nicht um ein Holz handelt, stirbt die Pflanze nicht, sobald man sie abschlägt.

Unsere Gästetücher in Hellgrau und aus weicher nachhaltiger Bambusviskose

Ist Viskose nachhaltig?

Der Herstellungsprozess von Viskose war lange Jahre tatsächlich extrem umweltbelastend. Doch auch durch den Druck der Konsumenten, die eine nachhaltige Faser gewünscht haben, haben viele Firmen begonnen diese Prozesse umweltbewusster zu gestalten und weniger giftige Chemikalien zu benutzen. Zum Einsatz kommen heute meistens Ethanol, Natron und Schwefelkohlenstoff. Wer es genauer wissen möchte, kann sich HIER über den Herstellungsprozess herkömmlicher Viskose informieren.
Einer der wichtigsten Schritte findet direkt am Anfang statt. Denn als erstes wird die Zellulose aus dem Bambus gelöst, dies geschieht mit Ethanol und gleicht dem Prozess der Papierherstellung.

Einige Hersteller haben das Verfahren noch nachhaltiger gestalten können, indem sie den chemischen Prozess in einem komplett geschlossenen System stattfinden lassen. Entstehende Nebenprodukte werden weiterverwendet und als Rohstoff für andere Produkte eingesetzt. Diese umweltbewusster hergestellte Bambusviskose nutzen wir bei eltrovema für unsere Tücher! Sie gilt als die umweltfreundlichste Viskosefaser der Welt.

Wie entstehen eigentlich eltrovema Tücher? Von der Bambuspflanze bis zum Tuch, ein interessanter Prozess.

Die Vorteile von Bambusviskose

Abgesehen von dem schnell nachwachsenden Rohstoff, bringt die Bambusviskose noch weitere tolle Vorteile mit sich. Die Graspflanze kann auf fast 70% der Landfläche der Erde wachsen, ein großer Vorteil zu Baumwolle, die nur in tropischen oder subtropischen Gebieten wächst. Bambus ist außerdem extrem widerstandsfähig im Wachstum und braucht keinen Dünger oder Chemie. Zusätzlich bindet Bambus extrem gut und viel CO2 und bietet somit tolle Möglichkeiten im Kampf gegen die Klimaerwärmung.

Die entstehende Bambusviskose bietet Bakterien keine Lebensgrundlage, deshalb siedeln sie sich nicht auf dieser an und vermehren sich dementsprechend auch nicht. Das bedeutet nicht, dass sich auf unseren Tüchern keine Keime bilden können und ihr diese einfach in der Spüle liegen lassen solltet. Aber auf Bambusviskose setzen sich Bakterien erst deutlich später fest. Dadurch sind unsere Tücher hygienischer, fangen später an zu stinken und müssen seltener gewaschen werden als Baumwoll- oder Mikrofasertücher.

Bambusviskose ist außerdem extrem saugfähig, wodurch ihr weniger Wasser zum Putzen und Abtrocknen braucht, atmungsaktiv und trocknet schnell.

Bambus kann auf 70% der Landfläche der Erde wachsen

Wie pflege ich Tücher aus Bambusviskose richtig?

All unsere Tücher sind in der Waschmaschine bei 60°C waschbar. Aber durch die Beschaffenheit von Bambusviskose, lassen sich die meisten Flecken schon unter laufendem Wasser einfach auswaschen und ihr müsst die Tücher nur noch zum Trocknen aufhängen. Durch selteneres Waschen spart ihr Wasser und Waschmittel, was sich natürlich positiv auf die Umwelt auswirkt. Wenn dann doch mal gewaschen werden muss, könnt ihr jedes Waschmittel benutzen. Gebt keinen Weichspüler dazu, denn dieser kann sich negativ auf die Saugfähigkeit der Tücher auswirken.

Bambusviskose war für uns der richtige Schritt, um einiges im Haushalt nachhaltiger gestalten. Die vielen guten Eigenschaften machen Bambus zu einem echten Alleskönner. Es ist eine nachhaltigen Alternative zu Baumwolle und Mikrofaser.

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5 Kommentare

  1. Die Tücher sind bei mir ständig im Einsatz. Sie riechen nicht so schnell und Flecke lassen sich gut ausspülen. Sogar eine fettige Pfanne kann ausgewischt und unter fließendem Wasser problemlos ausgespült werden!

  2. Hallo,
    Setzt euch doch mal mit dem HAKAWERK SCHLOTZ in Verbindung!
    Vllt könnte diese komplett ökologische Firma ( mehrere Jahre in Folge die Emasauszeichnung erhalten!!) für Putz-, Wasch- und Kosmetikartikel euere Tücher in ihr Sortiment aufnehmen!?
    Das wäre klasse!!
    (www.hakawerk.de)
    Herzliche Grüße und besten Erfolg
    Wünscht euch
    Claudia Bayer 🙋🏼‍♀️👌🏼

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